..ein lebendiges Dorf mit Herz, Tradition und Gemeinschaftssinn – wo Heimat, Natur und Zusammenhalt noch spürbar sind.

Aktuelles

Die nächsten Termine in Wellingholzhausen:

20./21.03.2026 - It‘s Magic - Konzerte der Heimatkapelle

8.-11.05.2026 - Schützenverein Kerßenbrock-Küingdorf

19.06.-22.06.2026 - Schützenfest Wellingholzhausen

28.6.2026 - Schützenfest Borgloh

7./8.11.2026 - Gremienwahlen der Kirchengemeinde

Wellingholzhausen.de

Vereine

Wellingholzhausen – im Herzen des Teutoburger Waldes

Wellingholzhausen ist ein traditionsreicher Stadtteil der Stadt Melle im Landkreis Osnabrück (Niedersachsen). Das Dorf liegt malerisch am Nordhang des Teutoburger Waldes – eingebettet zwischen sanften Hügeln, Wäldern und Feldern. Mit seiner zentralen Lage, jeweils etwa 25 Kilometer von den Universitätsstädten Osnabrück und Bielefeld entfernt, verbindet Wellingholzhausen ländliche Ruhe mit guter Erreichbarkeit.

Lage und Natur

Das Gebiet des Stadtteils entspricht der früheren Samtgemeinde Wellingholzhausen und umfasst neun Ortsteile. Besonders bekannt ist der Beutling, ein 220 Meter hoher Berg, der seit 1937 unter Naturschutz steht. Der Beutling-Turm, 2000 neu erbaut, bietet einen weiten Blick über das Osnabrücker Land und ist ein beliebtes Ausflugsziel für Wanderer und Familien.

Wellingholzhausen grenzt an Gesmold, Melle-Mitte und Neuenkirchen sowie an die benachbarten Orte Borgholzhausen, Dissen und Borgloh. Die Nähe zu Nordrhein-Westfalen prägt das dörfliche Miteinander ebenso wie die typische westfälisch-niedersächsische Baukultur.

Geschichte

Die Wurzeln des Ortes reichen weit zurück: Funde aus der Mittel- und Jungsteinzeit – darunter Werkzeuge und Hügelgräber – belegen, dass Menschen hier schon vor über 6000 Jahren lebten. Im Mittelalter entwickelte sich aus einem alten Meyerhof am Osterbach das Kirchdorf Wellingholzhausen. Um das Jahr 1000 entstand hier die erste Kirche; der heutige Bau der St.-Bartholomäus-Kirche stammt aus den Jahren 1856–1861.

Der Ortsname „Wellingholzhausen“ taucht erstmals im Jahr 1160 in schriftlichen Quellen auf. Über die Jahrhunderte gehörte Wellingholzhausen zum Hochstift Osnabrück, später zum Königreich Hannover und ab 1867 zu Preußen. Die bäuerliche Struktur, das kirchliche Leben und ein starkes Gemeinschaftsgefühl prägten den Ort über Generationen.

Entwicklung und Gegenwart

Bis 1970 war Wellingholzhausen Sitz einer eigenen Samtgemeinde mit neun Mitgliedsgemeinden. Im Zuge der niedersächsischen Gebietsreform wurde die Samtgemeinde aufgelöst, und Wellingholzhausen wurde 1972 ein Stadtteil von Melle.

Heute präsentiert sich Wellingholzhausen als lebendiges Dorf mit einem aktiven Vereinsleben und starkem Zusammenhalt. Traditionen werden hier gepflegt – ob beim Schützenfest, durch die Heimatkapelle, im Sportverein oder beim Heimat- und Verschönerungsverein.

Mit seiner landschaftlichen Schönheit, seiner Geschichte und seiner engagierten Bürgerschaft ist Wellingholzhausen ein Ort, der seine Wurzeln kennt – und zugleich offen bleibt für die Zukunft.